Berufsbild Elektroniker/Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik

Was ist ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik?

Früher war dieser Beruf unter dem Namen Elektroinstallateur bekannt. Seit 2008 trägt der traditionelle Ausbildungsberuf nun seine neue Bezeichnung. Als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bist Du für die elektronische Energieversorgung des Gebäudes zuständig, wobei Du nicht nur Steckdosen und Lichtschalter montierst. Darüber hinaus besteht Deine Aufgabe darin, komplexe elektronische Steuer- und Regelsysteme zu installieren, worunter auch Mediensteuerungen für AV-Technik fallen.

Welche Aufgaben hat eine Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik?

  • Installation von z. B. Anschlüssen und Schalter
  • Montage von Sicherungen
  • Inbetriebnahme von Geräten
  • Installation von Steuer- und Regelsystemen
  • Testen der Funktionen
  • Beratung zur Bedienung installierter Anlagen

Was wird mein Arbeitsumfeld sein?

Elektroniker und Elektronikerinnen für Energie- und Gebäudetechnik sind viel unterwegs. Deine Arbeitsorte sind dabei sehr vielseitig, sei es im Rohbau, in Unternehmen oder privaten Haushalten. Um ein bisschen Büroarbeit wirst Du dennoch nicht herumkommen, denn auch das konzipieren von Schaltplänen und das dokumentieren deiner Tätigkeiten sind Teil des Jobs.

Welche Voraussetzungen sind nötig?

  • Technisches Verständnis
  • Mathematisches und physikalisches Verständnis
  • Logisch-abstraktes Denkvermögen
  • Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Kunden- und Serviceorientierung
  • Geschicklichkeit

Wie werde ich eine Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik?

Die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik dauert dreieinhalb Jahre und ist dual organisiert. Somit bist Du während Deiner Ausbildung einerseits in der Berufsschule und andererseits im Ausbildungsbetrieb.

Nach Deiner Ausbildung hast Du viele Möglichkeiten Dich weiterzubilden. Mit ihnen qualifizierst Du Dich für selbstständige Tätigkeiten mit mehr Verantwortung, was meist zu besserer Bezahlung führt. Neben einer Vielzahl an Weiterbildungen ist der Klassiker die Meisterprüfung, mit der Du Dich dann auch selbstständig machen und selbst ausbilden kannst. Des Weiteren hast Du die Möglichkeit ein Studium in den Fachrichtungen Gebäudetechnik – Gebäude-Elektroengineering, Facility Management, Automatisierungstechnik und Energietechnik zu belegen. Mit einer Zertifizierung zum CTS (Certified Technology Specialist) kannst Du zudem Dein Wissen in Richtung AV-Technik und-Installationen erweitern.